Die PSW-Umformtechnik GmbH hat sich über die Jahre als verlässlicher Spezialist in der industriellen Feinblechbearbeitung am Markt verankert. Auf rund 3.000 Quadratmetern Produktionsfläche fertigen die inzwischen knapp 100 Beschäftigten des Betriebs kundenspezifische Bauteile, Gehäusekomplettsysteme und Gehäusekomponenten. Das Spektrum der verarbeiteten Werkstoffe reicht dabei von Stahl und Edelstahl über Aluminium und Kupfer bis hin zu Messing und Weißblech. Durch ein hohes Maß an technologischem Know-how, Flexibilität und ausgeprägten Qualitätsstandards hat sich das Unternehmen zu einem geschätzten Partner etabliert. Zu den belieferten Branchen gehören vor allem die Elektroindustrie, die Antriebstechnik, der Bahnsektor sowie die Rüstungsindustrie.
Klare strategische Neuausrichtung und ehrgeizige Ziele
Mit dem Inhaberwechsel erfolgte für die Firma eine klare strategische Neuausrichtung. Die bewährte Kompetenz in der Metallverarbeitung wird nun mit internationalen managementerfahrungen, frischen Impulsen sowie einem erweiterten Netzwerk verknüpft. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Beschleunigung von Automatisierungsprozessen,
der Integration humanoider Robotik und dem verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, das Unternehmen durch die Ansprache neuer Kundengruppen sowie den Eintritt
in zusätzliche Marktsegmente noch breiter aufzustellen.
Finanzierungsstruktur für nachhaltiges Wachstum
Um eine solche Expansionsstrategie solide zu unterfüttern, bedarf es einer
maßgeschneiderten Finanzierungsstruktur. Im Zuge der Nachfolgeentscheidung wurden im Vorfeld verschiedene Modelle von klassischen Bankkrediten über Family-Office-Engagements bis hin zu stillen Beteiligungen eingehend geprüft. Ausschlaggebend für die letztlich gewählte Struktur war der Wunsch nach hoher unternehmerischer Bewegungsfreiheit und kurzen Reaktionszeiten. „Für mich war entscheidend, auch
künftig unternehmerisch schnell und unabhängig handeln zu können, um flexibel auf Marktanforderungen reagieren zu können. Auch aus diesem Grund haben wir uns für eine Zusammenarbeit mit der Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachen (MBG) mbH entschieden“, erklärt Hanuschik. Die Wahl fiel schließlich auf ein
kombiniertes Modell unter Einbindung von Förderbanken und regionalen Partnern.
Neben der KfW und der örtlichen Sparkasse Hameln-Weserbergland spielten die Bürgschaftsbank Niedersachsen GmbH sowie die MBG eine zentrale Rolle bei der Strukturierung des Kapitals.
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